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Originaltitel: "On Her Majesty's Secret Service"
Erscheinungsjahr: 1969



James Bond - George Lazenby
Tracy di Vicenzo - Diana Rigg
Ernst Stavro Blofeld - Telly Savalas
Marc-Ange Draco - Gabriele Ferzetti
Irma Bundt - Ilse Steppat
M - Bernard Lee
Q - Desmond Llewelyn
Moneypenny - Lois Maxwell
Produzenten: Albert R. Broccoli, Harry Saltzmann
Produktionsfirma: Eon Productions
Verleih: United Artists
Regisseur: Peter Hunt
Drehbuchautor: Richard Maibaum
Kamera: Michael Reed
Schnitt: John Glen
Ausstatung: Ken Adam
Titelsong gesungen von Louis Armstrong




Auf der Suche nach seinem Erzfeind Blofeld macht Bond die Bekanntschaft mit Tracey di Vicenco und deren Vater, dem Boss von Europa's zweitgrößtem Gangster-Syndikat. Als Gegenleistung dafür, dass Draco Bond Informationen verschafft, die ihn zu Blofeld führen, soll Bond Tracey heiraten. Aber alles kommt ganz anders...





"Mein Name ist Bond. James Bond."



Im Casino in Lissabon.



Erstes Aufeinandertreffen von
James und Tracey.



Ein Küsschen in Ehren...



Kampf auf der Alpenfestung.



Blofeld und Bond.



Graf Bleuchant oder Blofeld?



Auf in die Flitterwochen!


James Bond in Portugal: 007 wird von einem roten Auto überholt, dass in voller Geschwindgkeit auf den Strand zufährt. Bond verfolgt den Wagen. Eine junge Frau steigt aus und läuft auf die Fluten zu, sie will sich ertränken. Doch der Gentleman-Spion James Bond verhindert den Suezid.

Es tauchen zwei Männer auf, mit denen 007 eine Schlägerei entfacht. Das Ende des Lieds: Zwei Kerle liegen bewusstlos im Sand und die junge Frau verschwindet mit Bond's Auto. Sein Kommentar: "Das wäre dem anderen nie passiert..."

007 kehrt in sein Hotel zurück, und siehe da, er trifft erneut auf die junge Frau. Sie verliert beim Baccarat, hat aber kein Geld bei sich. Bond hilft ihr aus der Patsche, dafür verabredet sie sich mit ihm auf ihrem Zimmer. In seinem eigenen Zimmer angekommen, wartet eine unangenehme Überraschung in Gestalt eines kräftigen Schwarzen auf ihn.

Doch auch er stellt keine ernstzunehmende Gefahr für Bond dar, und er geht ins Zimmer der jungen Unbekannten. Er stellt Tracey, so ihr Name, zu Rede, doch das Gespräch endet im Bett. Am nächsten Morgen ist Contessa Teresa, so ihr richtiger Name samt Adelstitel, verschwunden, und Bond wird von einigen Männern erwartet, die ihn mit ihren Waffen zwingen, mit ihnen zu gehen. Man führt ihn zu Tracey's Vater, Marc-Ange Draco.

Er ist der Chef der zweitgrößten Verbrecherorganisation Europas, der Korsischen Union. Draco bedankt sich bei Bond, dass er seiner Tochter das Leben gerettet hat. Er denkt, Bond sei genau der richtige Mann für seine, nach seinem Geschmack etwas zu wilde, Tochter. Er bietet Bond viel Geld, doch 007 lehnt ab.

Er heiratet Tracey nur im Gegenzug für Informationen über seinen Erzfeind Ernst Stavro Blofeld. Man trifft sich auf Draco's Geburtstagsfeier in Portugal wieder. Tracey überredet ihren Vater, auch ohne Gegenleistung mit den Infos rauszurücken. Draco, der seiner Tochter keinen Willen abschlagen kann, verschafft Bond die Informationen.

Doch Bond hat sich verliebt. Zu Louis Armstrong's "We have all the time in the world" sieht man Bond und Tracey bei Stadtbummeln, Ausflügen und Geschenkekaufen. Zurück in London, wird Bond der Auftrag, Blofeld zu finden, entzogen. Bond ist sauer, hat er doch gerade die Informationen bekommen, wo dieser sich aufhält.

Er will kündigen, doch Monypenny macht aus seiner Kündigung zwei Wochen Urlaub. 007 begibt sich in die Schweiz, zu den Gebrüdern Gumboldt, die mit Blofeld in Verbindung stehen. Er stiehlt Papiere aus der Kanzlei. Diese Szene ist komplett aus der deutschen Version herausgeschnitten!

Diese Papiere weisen auf einen Stammbaumforscher hin, mit dem Blofeld in Verbindung steht. Er nennt sich nun Graf Bloechant und hat einen Berg, den Piz Gloria, gekauft. Daraufhin wird 007 der Auftrag wieder übertragen und Bond fährt als Stammbaumforscher getarnt in die Schweiz, wo er zuerst auf Irma Bundt, Blofeld's Handlangerin, trifft. Sie fliegen per Hubschrauber zusammen auf den Piz Gloria.

Bond wird ein Zimmer zugewiesen, dass man nur von außen öffnen kann. Doch 007 schafft mittels kleiner Drähte auch das Öffnen von innen und kann so in die Zimmer der auf Piz Gloria wohnenden Mädchen schlüpfen. Blofeld tarnt sein, wie sich später heraustellt, giftproduzierendes Labor, als Kurklinik. Lauter hübsche Mädchen dürfen über mehrere Monate hinweg dort wohnen - umsonst. Kurze Zeit später fliegt 007's Tarnung auf.

Blofeld erzählt ihm von seinem Plan: er möchte die Welt mit Bakterien überschwemmen. Eine kleine Kostprobe, für die er sich verantwortlich macht, ist übrigens die Maul- und Klauenseuche. Die Mädchen werden von ihm psychisch manipuliert, um seinen Plan in die Tat umsetzen zu können. Seine Forderung ist Amnestie.

Bond kann von der Alpenfestung entkommen, trifft in Mürren auf Tracey, mit der er erneut eine Nacht verbringt und ihr einen Heiratsantrag macht. Doch es soll böse enden: Blofeld entführt Tracey. Zusammen mit Draco kann Bond zurückschlagen, und Tracey zurückerobern.

Nach einer wahnwitzigen Verfolgungsjagd durch eine Bobbahn denkt Bond dann, Blofeld umgebracht zu haben. Der Weg für eine Hochzeit ist frei. Eine weinende Moneypenny, ein teils glücklicher, teils trauriger "Q": Bond heiratet und hängt seinen Beruf an den Nagel. Doch dafür, dass er dann doch wieder zurückkam, ist auch Blofeld verantwortlich.

Bei der Hochzeitsreise wird Tracey heimtückisch von Blofeld erschossen. Mit den Worten "Wir haben alle Zeit in der Welt" endet "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" als bisher einzigster 007-Film traurig.









Das einzige Gadget, dass Bond in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" beutzt, ist ein Safeknacker, um die Papiere aus dem Safe der Gebrüder Gumboldt zu stehlen. Diese Sequenz fehlt in der deutschen Version des Films gänzlich!.










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